Klazzixx - Gracias a la vida

Bit­te beach­ten Sie die wegen der Coro­na­maß­nah­men geän­der­ten Zei­ten und die dadurch not­wen­di­ge Anmel­dung! Alle Infos dazu fin­den Sie hier.

Foto: Anne­ma­rie Hein­rich

Am Sams­tag, den 17. Okto­ber 2020, spielt das Ensem­ble Klaz­zi­xx eine Hom­mage á Mer­ce­des Sosa in der Rochus­ka­pel­le zu Lands­hut im Rah­men der Herbst­kon­zer­te 2020.

Die Schwar­ze” Kämp­fe­rin

Stark beein­flusst von den revo­lu­tio­nä­ren Lie­dern des Chi­le­nen Vic­tor Jara und der Ame­ri­ka­ne­rin Joan Baez ver­öf­fent­licht Mer­ce­des Sosa 1965 ihre ers­te LP “Can­cio­nes con fun­da­men­to” – eine Ankla­ge gegen Armut und Unter­drü­ckung in Argen­ti­ni­en.

Als uner­müd­li­che Kämp­fe­rin gegen poli­ti­sche und sozia­le Unge­rech­tig­keit in Latein­ame­ri­ka war Mer­ce­des Sosa, von ihrem Publi­kum lie­be­voll la Negra („die Schwar­ze“) genannt, eine Iko­ne des Wider­stan­des – und gleich­zei­tig die her­aus­ra­gen­de Stim­me Argen­ti­ni­ens und des Can­to nue­vo. Sie hat­te über lan­ge Zeit Ihres musi­ka­li­schen und qua­si poli­ti­schen Wir­kens einen kon­ge­nia­len Gitar­ris­ten an Ihrer Sei­te, Jor­ge Giu­lia­no, der es ver­stand, sein bril­lan­tes Gitar­ren­spiel in eine ver­schmel­zen­de Ein­heit mit ihrem mar­kan­ten Gesang zu brin­gen.

Die Stim­me Latein­ame­ri­kas

Als Mer­ce­des Sosa 1978 ein Kon­zert in La Pla­ta gibt, wird sie von der Büh­ne weg zusam­men mit einem Groß­teil ihres Publi­kums für kur­ze Zeit ver­haf­tet. “Die Stim­me Latein­ame­ri­kas” muss ins Exil nach Euro­pa, kehrt aber noch vor dem Ende der Mili­tär­dik­ta­tur nach Argen­ti­ni­en zurück.

Ihre Lands­leu­te berei­ten Mer­ce­des Sosa einen über­wäl­ti­gen­den Emp­fang: 60.000 Men­schen kom­men im Febru­ar 1982 zu ihren ers­ten bei­den Kon­zer­ten in Bue­nos Aires. Über­all im Land kämpft sie für freie Wah­len, die im Jahr dar­auf Raul Alfon­sin als ers­ten demo­kra­ti­schen Prä­si­den­ten ins Amt brin­gen. Ab Mit­te der acht­zi­ger Jah­re gewinnt Mer­ce­des Sosa auch in Euro­pa und den USA eine begeis­ter­te Anhän­ger­schaft.

Dank an das Leben

Das Pro­jekt „Gra­ci­as á la vida“ um den Gitar­ren­vir­tuo­sen Rei­mund Popp (der in der Rochus­ka­pel­le schon mit sei­nem Popp-Art-Trio zu Gast war) und die Sän­ge­rin und Obo­is­tin Petra Fluhr ist eine musi­ka­lisch-media­le Hom­mage an den Künst­ler und Men­schen Mer­ce­des Sosa. Mit Lie­dern, Bil­dern und bio­gra­fi­schen Details gestal­ten sie einen Abend, der ans Herz geht und die See­le beflü­gelt.

Die Bot­schaft, damals wie heu­te not­wen­dig, ist ein Auf­ruf zu mehr Frie­den, Frei­heit und Gerech­tig­keit.

Rei­mund Popp, Gitar­re
Petra Fluhr, Gesang & Oboe
Isa­bel­la Wei­mer, Flö­te
Roland Wei­mer, Per­kus­si­on

Ver­an­stal­ter ist das Haus Inter­na­tio­nal. Orga­ni­siert und tech­nisch betreut wird das Kon­zert vom studio.kaedinger.

 

 

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