Ogaro Ensemble

Am Sams­tag, den 4. Mai 2019, spiel­te das Oga­ro Ensem­ble in der Rochus­ka­pel­le zu Lands­hut im Rah­men der Früh­lings­kon­zer­te 2019.

Klang­rei­se ins öst­li­che Mit­tel­meer

Nach zahl­rei­chen gemein­sa­men Kon­zer­ten in Syri­en tref­fen sich drei musi­ka­li­sche Freun­de in Mün­chen wie­der. Mit den Jah­ren haben sie ein viel­fäl­ti­ges Reper­toire aus klas­si­scher ara­bi­scher und tür­ki­scher Musik ent­wi­ckelt, inter­pre­tiert mit Oud, Vio­li­ne und Per­kus­si­on.

Eine musi­ka­li­sche Rei­se ins öst­li­che Mit­tel­meer, mit Stü­cken aus der osma­ni­schen und ara­bi­schen Klas­sik, aber auch aus der ara­bi­schen, tür­ki­schen und grie­chi­schen Volks­mu­sik­tra­di­ti­on.

Bewe­gen­des Kon­zert

Vom ers­ten Ton spür­te man die Inten­si­tät der Musik und die Spiel­freu­de der Künst­ler. Es gab vie­le “Hoch­zei­ten”, so nann­te die Band die Kom­bi­na­ti­on und Ver­mi­schung von Songs aus unter­schied­li­chen Kul­tur­krei­sen, und es war fas­zi­nie­rend zu beob­ach­ten, wie bei dem tol­len Mate­ri­al qua­si wahl­wei­se auf Ara­bisch, Tür­kisch oder Grie­chisch gesun­gen wer­den konn­te und aus dem Publi­kum dann dazu die Bemer­kung kam: “die­ses Lied kenn ich auf Ser­bo­kroa­tisch”…

Das fol­gen­de Stück – auf­ge­nom­men beim Kon­zert in der Kapel­le – ist eine der “Hoch­zei­ten” die­ses Abends und reprä­sen­tiert die war­me Atmo­sphä­re des Kon­zerts und das tigh­te Zusam­men­spiel der Band:

Die Musi­ker

Abat­har Kmash: oud

Abat­har Kmash hat in Syri­en Cel­lo, Oud und Musik­päd­ago­gik stu­diert. In Deutsch­land hat er bereits mit dem Phil­har­mo­ni­schen Orches­ter des Staats­thea­ters Cott­bus, Mar­ti­na Eisen­reich und Kon­stan­tin Wecker zusam­men­ge­ar­bei­tet.

Aghi­ad Alsag­her: vio­lin

Aghi­ad Alsag­her hat Vio­li­ne im „Syri­an Natio­nal Arab Orches­ter“ gespielt und war auf Tour­nee im Liba­non, Alge­ri­en, Tür­kei und Grie­chen­land. 2016 hat er den Regens­bur­ger Musik­preis gewon­nen.

Amjad Sukar: per­cus­sion

Amjad Sukar hat sich in Syri­en auf ara­bi­sche Per­kus­si­ons­in­stru­men­te spe­zia­li­siert und den Mann­hei­mer-Talent-Wett­be­werb gewon­nen. Er war Mit­glied des ori­en­ta­li­schen Orches­ters „Orni­na“ aus Luxem­bourg und hat mit den Münch­nern Phil­har­mo­ni­kern zusam­men­ge­ar­bei­tet.

Chri­sa Laza­rio­tou: vocals

Die grie­chi­sche Sän­ge­rin Chri­sa Laza­rio­tou hat bereits in ver­schie­de­nen For­ma­tio­nen, über­wie­gend auf grie­chisch und tür­kisch gesun­gen. Ihre beson­de­re Vor­lie­be galt dabei in den letz­ten Jah­ren der tra­di­tio­nel­len grie­chi­schen Musik Klein­asi­ens sowie dem soge­nann­tem Rebe­ti­ko, einem grie­chi­schen Musik­stil, der aus der Ver­bin­dung der Volks­mu­sik Grie­chen­lands und der osma­ni­schen Musik­tra­di­ti­on zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts her­vor­ge­gan­gen ist.Ihre star­ke Ver­bun­den­heit zur ori­en­ta­li­schen moda­len Musik wird nun im Rah­men des “Oga­ro Ensem­bles” wei­ter­ent­wi­ckelt und mit vie­len ara­bi­schen Lie­dern und Klän­gen im Reper­toire erwei­tert.

Orga­ni­siert und tech­nisch betreut wur­de das Kon­zert vom studio.kaedinger.

 

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