Aeham Ahmad im Salzstadel

Am Don­ners­tag, den 11. Okto­ber 2018, spielt Aeham Ahmad im Lands­hu­ter Salz­sta­del, zusam­men mit dem Schau­spie­ler Jochen Decker, der aus Aehams Auto­bio­gra­phie liest.

Mehr als der “Pia­nist aus den Trüm­mern”

Ein jun­ger Mann sitzt zwi­schen zer­stör­ten Häu­sern an einem Kla­vier und singt: Die­ses Bild aus Syri­en ging 2014 um die Welt. Es zeigt Aeham Ahmad. Als “Pia­nist aus den Trüm­mern” ist er berühmt gewor­den, aber er ist so viel mehr als das.

Aeham Ahmad, palästinensisch-syrischer Musi­ker, gebo­ren 1988 in Damas­kus, wuchs auf in Yar­mouk, einem Vor­ort von Damas­kus. Bereits mit vier Jah­ren för­der­te sein Vater sein musi­ka­li­sches Talent. Mit sie­ben erhielt er Kla­vier­un­ter­richt am Ara­bi­schen Insti­tut in Damas­kus. Spä­ter stu­dier­te er Musik­päd­ago­gik in Homs und arbei­te­te als Musik­leh­rer. 2015 floh er vor dem Krieg nach Deutsch­land. Heu­te lebt er mit sei­ner Fami­lie in Wies­ba­den und gibt Kon­zer­te in ganz Euro­pa. Im Dezem­ber 2015 wur­de Aeham mit dem Inter­na­tio­na­len Beet­ho­ven­preis für Men­schen­rech­te aus­ge­zeich­net.

Seit sei­ner Ankunft in Deutsch­land hat Aeham unzäh­li­ge Kon­zer­te gege­ben. Er begeis­tert die Zuschau­er mit der Inten­si­tät sei­ner Lie­der und der Vir­tuo­si­tät sei­nes Kla­vier­spiels. Stü­cke von Beet­ho­ven und Mozart trägt er vor, vor allem aber eige­ne Kom­po­si­tio­nen, sei­ne fröh­li­chen, trau­ri­gen Lie­der gegen Hun­ger und Gewalt.

Ver­an­stal­ter ist das Haus Inter­na­tio­nal zusam­men mit AWO, cbw, Lands­hu­ter Netz­werk und dem Lands­hu­ter Amt für Migra­ti­on und Inte­gra­ti­on. Der Ein­tritt erfolgt auf Spen­den­ba­sis.

Tech­nik und Live­sound besorgt natür­lich das studio.kaedinger.

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