Ein Portrait des Dichters Pablo Neruda

Am Sams­tag, den 15. Okto­ber 2016, gaben Har­dy Scharf und Ricar­do Vol­kert ein Neru­da-Por­trait in der Rochus-Kapel­le in Lands­hut im Rah­men der Herbst­kon­zer­te 2016 “Hei­mat­klän­ge”.

Der gro­ße chi­le­ni­sche Dich­ter Pablo Neru­da präg­te nicht nur die latein­ame­ri­ka­ni­sche Dich­tung in der ers­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts, son­dern er war auch eine Leit­fi­gur der poli­tisch-sozia­len Lite­ra­tur. Sei­ne berühm­tes­ten und schöns­ten Gedich­te hat er Frau­en gewid­met, die er zutiefst lieb­te. Men­schen „ohne Schu­he und ohne Schu­le“ stan­den dem Dich­ter beson­ders nahe, zunächst in Chi­le, dann über­all auf der Welt. Ein Leben lang kämpf­te er gegen Unge­rech­tig­keit und Aus­beu­tung. Der Lite­ra­tur­no­bel­preis wur­de dem Dich­ter 1971 zuer­kannt, zwei Jah­re vor sei­nem Tod.

Schrift­stel­ler Har­dy Scharf beleuch­tet sei­ne wesent­li­chen Lebens­sta­tio­nen und liest Tex­te des Dich­ters. Er wird dabei ein­fühl­sam und krea­tiv vom Gitar­ris­ten Ricar­do Vol­kert beglei­tet, der auch eini­ge Gedich­te Neru­das ver­tont hat.

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